Der App Store für das iPad

Mit der Einführung des iPod Touch und des iPhones hat Apple einen neuen Vertriebsweg für Anwendungen gegründet: Den sogenannten App Store, der in iTunes eingebunden ist und über den man Anwendungen für die erwähnten Geräte kaufen kann. Der Preis der Anwendungen kann dabei von den Entwicklern festgelegt werden, die Spanne reicht von kostenlosen Programmen bis hin zu Programmen für mehr als 1.000 US-Dollar. 30 Prozent des Verkaufspreises werden dabei von Apple als Provision genommen. Außerdem wird Apple für das iPad erstmals eine eigene Anwendung im App Store anbieten. Dabei handelt es sich um eine angepasste Version des Office-Paket iWork, die speziell an die Fähigkeiten der Multi-Touch-Oberfläche angepasst wurde. Außerdem gibt es auch eine Anwendung zum Lesen von eBooks im EPUB-Format, die den gleichen Namen wie die früheren Laptops von Apple trägt, nämlich iBooks. Die Bücher kann man im neu gegründeten Apple iBookstore erwerben.

Entwicklungsumgebungen für das iPad

Steve Jobs hat einmal sehr treffend gesagt, dass das wichtigste an einem Betriebssystem passende und komfortable Entwicklungsumgebungen für dieses seien. Diese Philosophie hat sich seitdem bei Apple durchgesetzt und wurde so natürlich auch auf das iPad übertragen. Deswegen wurde zeitgleich mit der Vorstellung des iPads eine neue Version des Programmes XCode herausgebracht. XCode wird von Apple allen interessierten Entwicklern kostenlos zur Verfügung gestellt, es ist jedoch nur auf einem Intel-Rechner mit Mac OS X ab 10.6.2 lauffähig.